Wie Bachblüten helfen können

Geschichte

 

 

Der Erfinder der Bachblüten, Dr. Edward Bach (1886-1936) , war 1906 auf dem gewöhnlichen Ausbildungsweg des Arztes und ein wahrer Menschenfreund. Für ihm, der sehr feinfühlig war, schien es als würden die an Patienten verabreichten Medikamente keine Krankheiten heilen, sondern stattdessen nur die Symptome verdecken. Der Organismus war in seinen Augen ein Ganzes, und eine Krankheit ein bemerkenswertes Zeichen dafür, dass die Lebensführung nicht dem Naturzustand dieses Wesens entspräche. Durch eigene Erkrankung zog er sich schließlich aus seinem Beruf zurück und widmete sich der Natur. Er forschte nach Möglichkeiten seine Krankheit zu heilen, und entdeckte hierbei wilde Pflanzen, die, wenn er sie betrachtete oder berührte, seinen Gemütszustand veränderten. Wie in der Homöopathie verdünnte er sie, und entwickelte auf diesem Wege die sogenannten Bachblüten.  

Dr. Bachs Erkenntnis war also, dass die ausschließlich medikamentöse Therapie oftmals die eigentliche Ursache des Ungleichgewichts im Körperinneren gar nicht behandelt. Stattdessen ist diese in vielen Fällen im seelischen Bereich angesiedelt. Bei seinen Untersuchungen und Therapien mit den Bachblüten analysierte er den Bezug seiner Patienten zu ihrer Erkrankung. Die Gefühle gehen von Hilflosigkeit über Wut bis hin zu totaler Resignation. Er verabreichte die zum Gefühl passende Bachblüte, und konnte Zeuge werden, wie die Ursache erfolgreich behoben und Krankheiten wirklich heilten.

 

Bachblüten in der Tierheilkunde

 

Schon lange werden Bachblüten auch bei Tieren eingesetzt und sie haben sich bewährt. Ebenso wie beim Menschen wirken die Bachblüten auch bei unseren Vierbeinern im seelischen Bereich, helfen Erkrankungen besser zu ertragen und regen eine Genesung an.

 

Eigene Erfahrungen

 

Ich habe sowohl an mir selbst, als auch vielfach an meinen eigenen Tieren Bachblüten erfolgreich angewandt. Selbstverständlich empfehle ich sie auch in einigen Fällen, wenn ich spüre, dass ein Haustier Hilfe braucht, um wieder in sein seelisches Gleichgewicht zu finden.

 

Mit Erfolg!

 

Es gibt hierbei unglaublich viele Beispiele, die mich selbst sehr positiv überrascht und berührt haben. Laut meiner gründlichen Recherche sind Bachblüten komplett frei von Nebenwirkungen. Hier möchte ich jedoch erwähnen, dass es schon häufig vorkommt, dass bei der Einnahme von Bachblüten eine vorübergehende Änderung im Gemütszustand eintritt (Mensch/Tier wird oft ruhiger). In diesem Fall kann man zusätzlich zu der aktuellen Bachblüte die Rescue-Notfalltropfen verabreichen.

 

 

Beispiel

 

Die fast erwachsene Bulldoggen-Hündin Cindy* ist ganz entgegen ihres Rasse-Typs sehr ängstlich. Ein vorbeifahrendes Auto oder sich nähernde Kinder reichen aus, um sie völlig aus der Ruhe zu bringen. Es dauert auch lange bis sie sich wieder entspannen kann. Selbst positives Training mit ihrem sehr erfahrenen Frauchen hilft hier nicht – im Gegenteil: Jeder Kontakt mit einem der genannten Stressoren verschlimmert den Zustand.

Die Bachblüte Nr. 26 - sinnvoll bei Panik-Zuständen und diffusen Ängsten - soll helfen. Und das tut sie auch! Eine Woche nachdem ich dem Frauchen vorgeschlagen hatte, ihrer Hündin genau diese Bachblüte zu verabreichen, sah ich die beiden bei meinem Hundetraining wieder. Cindy hatte einen neuen, aufgeschlosseneren Ausdruck in den Augen und bewegte sich um einiges unbeschwerter. Ihr Frauchen war ebenfalls inzwischen sehr zuversichtlich eingestellt und schöpfte Hoffnung, dass Cindy ihre Verhaltensprobleme bewältigen könnte. Eine weitere Woche später blühte Cindy noch mehr auf: Sie spielte wild mit den anderen anwesenden Hunden, nahm freiwillig Kontakt zu deren Besitzern auf und verhielt sich ihrer Rasse entsprechend viel robuster als zuvor. Ihr Frauchen berichtete, dass sie Cindy sogar mit auf den Weihnachtsmarkt genommen hatte und sie sich dort gerne von Passanten streicheln lies – das war vorher undenkbar gewesen.

 

Schön, wenn kleine Dinge so Großes bewirken!

 

Einnahmeregeln

 

Lassen Sie sich von einer fachkundigen Person beraten welche Bachblüte aktuell sinnvoll erscheint oder lesen Sie im Internet/in Büchern nach, welche Bachblüte für welche Gemütszustände eingesetzt werden kann. Ich ermutige Sie dazu es zu tun, denn die Therapie ist sehr viel versprechend, und die Suche recht einfach! Haben Sie dennoch Probleme damit, können Sie sich gerne an mich wenden – ich kann Ihnen sicher weiterhelfen.

 

Je nach Größe des Hundes ist es sinnvoll je Bachblüten-Gabe ca. 2 - 5 Tropfen zu verabreichen. Diese kann man entweder auf eine Leckerei oder direkt in den Mund geben. Wenn Hunde das nicht mögen, kann man die Tropfen auch an Fußballen oder Ohrlappen verreiben.

Die Häufigkeit der Einnahme richtet sich nach den Symptomen und kann intuitiv oder nach Plan erfolgen. Braucht der Hund gerade intensive seelische Unterstützung, verabreichen Sie ihm eine Bachblüte mehrmals täglich. Wirkt der Hund inzwischen stabiler, greifen Sie 1 – 2 mal täglich darauf zurück. Sobald sich langfristiges Wohlbefinden einstellt, kann die Bachblüte ausgeschlichen werden, also der Abstand zwischen den einzelnen Verabreichungen verlängert und die Dosis reduziert werden bis sie schließlich komplett entfällt.

 

Notfalltropfen können in 5 - 10-minütigen Intervall eingenommen werden, bis sich der Zustand deutlich verbessert. Sie helfen, akute Krisen zu bewältigen (z.B. Schock, Verletzungen, schlechte Nachrichten, Panik, Reise-Ängste, vor und nach Operationen, etc...).

Geben Sie je vier Tropfen in den Mund oder Verreiben Sie diese an Ohren oder Pfoten.

 

 

Jeder Mensch, jedes Tier, und jede Pflanze – einfach alles hat seinen Daseins-Zweck. Bachblüten sind eine wundersame Erfindung ein Individuum in seiner Einzigartigkeit und Großartigkeit zu stärken.

 

Danke, Dr. Bach, für Ihre heilsame Entdeckung!

 

 

 

 

 

* Name des Hundes im Beispiel aus Gründen der Diskretion geändert

 

 

 

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Kommentare: 3
  • #1

    BachblütenPortal (Dienstag, 05 Juli 2016 15:05)

    Sehr schöner Artikel. Bachblüten können bei der Therapie mit Tieren sehr wirksam sein, wir bekommen ebenso immer positives Feedback!

  • #2

    Javier Bushong (Freitag, 03 Februar 2017 16:36)


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Carina Gugel, Hundetherapeutin und -Trainerin
Carina Gugel, Hundetherapeutin und -Trainerin