Über die Ausstrahlung kommunizieren

Hallo liebe Leser,

 

Im letzten Blog-Beitrag konntet ihr einiges über die Tierkommunikation erfahren. Heute erzähle ich, in welchen Momenten sie für mich besonders wichtig ist, und gebe euch Anregungen, wie ihr sie selbst nutzen könnt.

 

Ausstrahlung

 

Wenn Hunde zu mir ins Gruppentraining kommen, beobachte ich sie ganz genau. Ich analysiere die Körpersprache, sehe mir den Augen-Ausdruck an, spüre die Stimmung, in der die Hunde zum Tor herein kommen. Kurz: Ich nehme den Hund bewusst wahr.

Kommunikation bedeutet viel mehr als nur "sprechen". Es ist ein Austausch von Informationen. Dieser kann auch ohne vokale Sprache hervorragend gelingen. In dem Falle vom Hund, der zum Tor rein kommt, hole ich mir Informationen über seine Ausstrahlung, und er macht das gleiche: Er spürt die Emotionen, die ich in mir trage, und auch die der anderen anwesenden Menschen und Hunde. Nach diesem winzig kurzen Moment des Innehaltens, wissen wir mit wem wir es zu tun haben, und Vertrauen kann entstehen.

Auch in der Hunde-Osteopathie nimmt die Ausstrahlung einen unglaublich hohen Stellenwert für mich ein. Natürlich nehme ich auch da den Hunde genau "unter die Lupe". Doch noch viel mehr: Bevor ich einen Hund und seine Menschen kennen lerne, kümmere ich mich hier IMMER zu erst um meine eigene Ausstrahlung. Die MUSS hier absolut stimmig sein, denn ich berühre in den therapeutischen Massagen Hund und dazugehörigen Menschen.

 

Tiefe Entspannung kann nur eintreten, wenn ich mich selbst gut fühle und meine Einstellung eine dienende ist, ich einverstanden bin mit allen Gefühlen, die durch den Kontakt mit dem Hund entstehen. 

Übung

 

1. Lege dir Stift und Zettel bereit. Trinke ausreichend Wasser (warum erkläre ich gleich)

 

2. Schau deinem Hund ins Gesicht. Nimm dir dafür Zeit. Schau nicht weg bis du Gefühle dazu bekommst. Gefühle zu den Eigenschaften, zu dem aktuellen Lebensgefühl, dem Gesundheitszustand...

 

3. Schreibe dir diese auf, mit Datum und Uhrzeit dazu.

 

4. Nun wiederhole das öfter, und in verschiedenen Situationen (z.B. auch mal wenn du mit deinem Hund draußen bist) und notiere deine Beobachtungen/Gefühle immer mit. Nach einiger Zeit hast du viel Aufschluss über das Gefühlsleben deines Hundes. Zudem wird es mit Übung immer leichter für dich den Zugang zu deinem Hund zu finden!

 

TIPPS:

ES KLAPPT NICHT: Kommen stattdessen Gedanken, lasse sie einfach weiterdenken, und warte auf Gefühle. Unsere Gesellschaft denkt viel mit der linken Gehirnhälfte. Zum fühlen und kreativ sein, benötigen wir die rechte Gehirnhälfte. Das braucht in einigen Fällen einige Anläufe und ein bisschen Durchhaltevermögen.

 

Warum vorher Wasser trinken?! Unsere Körper kommunizieren durch elektrische Nervenimpulse. Für die reibungslose Reizweiterleitung ist ausreichen Flüssigkeit notwendig. Bei der Tierkommunikation nehmen wir feinste elektrische Impulse eines anderen Individuums wahr. Damit wir davon überhaupt etwas mitbekommen, ist es wichtig eine "störungsfreie Leitung" herzustellen.

 

 

 

Thema Mitleid: Hast du bei deinem eigenen oder anderen Tieren Mitleid, denke bitte einmal kurz über Folgendes nach: Jedes Tier, genau wie jeder Mensch, hat die eigene Verantwortung für sein Leben (und Sterben). Löst eine Tierkommunikation bei dir Trauer aus, ist das völlig in Ordnung. Trauer ist ein natürliches Lebensgefühl, und darf auch sein. Wenn du die Tierkommunikation beendest, nehme jedoch bewusst DEIN EIGENES Lebensgefühl wieder auf.


Dir gefällt, was ich schreibe? Dann unterstütze mich bitte, indem du meine Leistungen nutzt oder weiterempfiehlst. Das garantiert, dass ich weiter dran bleiben kann. Vielen Dank.

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