Herzlich Willkommen!

 

 

 

Schön, dass Sie zu mir gefunden haben. Ich freue mich, Sie und Ihren Hund ein Stück weit zu begleiten.

 

Alle meine Beratungs- und Therapieangebote, übe ich mit gesundem Menschenverstand, langjähriger Erfahrung und intuitiv aus. Sie unterstützen das Wohl des Hundes und des Menschens. Viel Wert lege ich auf eine stressfreies Atmosphäre für alle Anwesenden, sodass alle mit guten Gefühlen und gestärkt aus unserem Termin herausgehen.

So

22

Mai

2016

Was hilft gegen Zecken?

Dies ist die zur Zeit häufigst gestellte Frage in meinen Gruppenkursen.  Es gibt mehrere gute Ansätze für einen Zeckenschutz. Ganz grob kann man unterscheiden zwischen Zecken-Schutzmitteln mit chemischen Wirkstoffen und welchen auf natürlicher Basis.

 

Die chemische Variante bietet häufig den zuverlässigeren Schutz, allerdings sind auch Fälle bekannt, in denen Hunde mit starken Nebenwirkungen darauf reagiert haben. Bei jedem behandelten Hund gelangen die Wirkstoffe, die für die Abtötung der Parasiten verantwortlich sind, in die Blutlaufbahn. Über Leber und Niere werden sie abgebaut, und belasten diese Organe.

 

 

Die Bandbreite der natürlichen Parasiten-Abwehr ist groß! Was beim einen super wirkt, bewirkt beim nächsten Hund manchmal nicht wirklich viel.

 

 

Im folgenden stelle ich einige bewährte Methoden vor:

 

 

SCHUTZ MIT NATÜRLICHEN MITTELN

 

 

 

1. Knoblauch-Granulat

Gehört zu den Nahrungsergänzungsmittel für Hunde. Täglich in geringer Menge angewendet (1 Messerspitze für kleine Hunde, 1 Teelöffel für sehr große Hunde) verändert es den Milchsäuregehalt der Haut, und hält Zecken und Flöhe fern.

Wirkt bei vielen Hunden gut, jedoch haben diese Hunde vereinzelt weiterhin die ein oder andere Zecke.

 

 

2. Kokosfett

Die im Kokosfett enthaltene Laurinsäure wirkt auf Zecken höchst abstoßend. Am effektivsten wirkt es, wenn es äußerlich angewendet wird - der Hund also damit eingerieben wird. Es zieht sehr schnell ein und hinterlässt keinen "Schmier-Film" auf dem Fell. Zusätzlich kann Kokosfett auch dem Hundefutter zugegeben werden.

Eine regelmäßige Anwendung hält Zecken mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit fern.

 

 

3. Ätherische Öle

Meine Lieblingsvariante. Verschiedene ätherische Öle sorgen dafür, dass Hunde weniger attraktiv für die lästigen Parasiten werden. Rosmarinöl, Zitronenöl, Rosengeranienöl, Eukalyptusöl, Zedernholzöl, Lavendelöl helfen allesamt. In einer Sprühflasche auf einen Liter Wasser 50 Tropfen ätherisches Öl geben. Man kann hier mehrere verschiedene ätherische Öle mischen oder ein einziges verwenden (insg. 50 Tropfen nicht überschreiten). 

Der Hund sollte je nach Jahreszeit regelmäßig eingesprüht werden. Bitte Augen, Ohren und Maul des Hundes schützen.

Die verwendeten ätherischen Öle sollten bio-Qualität haben und hautverträglich sein, um Hautreizungen zu vermeiden.

Wirkt bei vielen Hunden sehr gut. Gelegentlich vereinzelte Zecken können weiterhin vorkommen.

Ich persönlich nehme total gerne das Zedernholzöl, und bin begeistert von der Wirkung!

 

 

4. Bernsteinkette

Sieht wunderschön aus. Angeblich soll die elektrostatische Aufladung und der Harzgeruch Parasiten fern halten. Nachweislich ist das nicht, jedoch sind einige Hundebesitzer begeistert und schätzen den Zeckenbefall geringer ein.

 

mehr lesen 0 Kommentare
Carina Gugel, Hundetherapeutin und -Trainerin
Carina Gugel, Hundetherapeutin und -Trainerin